STADTFÜHRUNGEN IN FRANKFURT AM MAIN

FRANKFURTER ARCHITEKTUR - HIGHLIGHTS

Architektur steht immer im Kontext zur Geschichte. Der Römerberg zeigt noch heute die unterschiedlichen Aspekte des Wiederaufbau‘s nach dem II. Weltkrieg. Insbesondere die Vollendung der Neuen Altstadt setzt derzeit spannende Impulse, in einer Kombination aus rekonstruierten und neu gestalteten Häusern auf historischem Grundriss. Ebenso ist das Museumsufer ein exzellentes Beispiel für den Dialog zwischen historischen Villen und herausragenden Neubauten. Ein markanter Neubeginn wurde auch mit den Wolkenkratzern definiert. Diese Architektur-Führung bietet Ihnen einen Überblick zu den richtungsweisenden Bau-Projekten der Mainmetropole. 

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Treffpunkt: nach Absprache

Dauer: 1,5 Std.

FRANKFURT’S KLUGE KÖPFE

Das sind vor allem Querdenker, die unkonventionell das Alltägliche hinterfragen, kreativ und mutig sind. Vorgestellt werden Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Politik, Kunst und Architektur, die mit ihren Ideen und Entdeckungen von überregionaler Bedeutung sind. Wir erfahren u.a. wo das Geburtshaus von Heinrich Nestle und Otto Hahn stand, das Goethe nicht nur literarisch ein Genie war und wer die Commerzbank zum Leuchten gebracht hat. Die Stadtführung zu den Frankfurter Persönlichkeiten bietet eine unterhaltsame Alternative zu den Klassikern.

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Treffpunkt: vor dem Café Hauptwache, Hauptwache 15

Dauer: 1,5 Std.

TATORT FRANKFURT - Die DUNKLEN SEITEN DER STADT

Dieser Stadt-Rundgang führt zu den spektakulärsten Schauplätzen der Frankfurter Kriminalgeschichte. Beispielhaft wird die Entwicklungsgeschichte des Strafrechts erläutert, von mittelalterlichen Hinrichtungsmethoden bis zur Abschaffung der Todesstrafe. Täter als auch Opfer werden vorgestellt: u.a. der Hammermörder ebenso wie die legendäre Rosemarie, Brandstiftungen der 68er Ära und ein Kunstraub im großen Stil.

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Treffpunkt: vor dem Café Hauptwache, Hauptwache 15, FFM

Dauer: 1,5 Std.

FRAUENWELTEN

Diese Stadtführung stellt Frankfurt’s Frauen ins Rampenlicht. Bemerkenswerte Positionen und eigenwillige Lebenswege lassen sich in der Stadtgeschichte entdecken. Allen Frauen ist gemein, dass sie sich über Konventionen hinweg setzten und starken Willen bewiesen haben, wie Maria Sybilla Merian, Lina von Schauroth, Margarethe Schütte-Lihotzky, Elisabeth Schwarzhaupt, Rosemarie Nitribitt u.a..

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Treffpunkt: vor dem Café Hauptwache, Hauptwache 15

Dauer: 1,5 Std.

DIE 1950er JAHRE - EINE STADT ERFINDET SICH NEU

Nach dem Krieg war die Stadt eine Trümmerlandschaft, doch die Frankfurter hatten eine Vision und schufen ein Stadtbild, welches noch heute den Zeitgeist des Neubeginns illustriert. Mit den Amerikanern kam der Jazz in die Stadt, die neuen Kaufhäuser auf der Zeil profitierten vom beginnenden Kaufrausch und in den Kinos wurde eine heile Welt präsentiert. Derweil sorgte eine mondäne Edelprostituierte auf den neuen Strassen für Aufmerksamkeit.

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Treffpunkt: am Justitiabrunnen auf dem Römerberg, FFM

Dauer: 1,5 Std.

JÜDISCHES LEBEN IN FRANKFURT

Frankfurt‘s Entwicklung ist eng verbunden mit der jüdischen Lebenswelt. Angezogen durch die Messe kamen viele Juden, die sich hier als Händler eine Existenz aufbauten. Bis zum 19. Jht. mußten sie in einem Ghetto leben, genannt Klein-Jerusalem. Nach der rechtlichen Gleichstellung 1864 förderten sie das soziale und kulturelle Leben der Stadt mit großzügigen Stiftungen. Die Rothschild-Dynastie wurde hier gegründet, Anne Frank ist 1929 in Frankfurt geboren und Theodor Adorno unterrichtete am Institut für Sozialforschung. Ergänzend kann der kostenpflichtige Besuch des Museums Judengasse mit gebucht werden.

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Treffpunkt: am Justitiabrunnen auf dem Römerberg

Dauer: 1,5 Std.

MAINLUST

Seit Jahrhunderten war der Main als Transportweg von wesentlicher Bedeutung für die Entwicklungsgeschichte der Messestadt. Erst im 18/19. Jht. entdeckt man den Fluss aber auch als Ort des Vergnügens, zum Schlittschuhlaufen und erste Badeschiffe eröffneten. In den letzten Jahrzehnten sind spannende Projekte entlang des Mains realisiert worden, u.a. das Museumsufer, der Westhafen und in jüngster Zeit der Neubau der Europäischen Zentralbank. Der Main-Spaziergang entführt in das Heute und Damals der Flussgeschichte, seiner Brücken und Uferbebauung.

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Treffpunkt: nach Absprache

Dauer: 1,5 Std.

DAS FRANKFURTER MUSEUMSUFER

Museumsboom in Frankfurt, das waren die 1980er Jahre. Respektvoller Umgang mit historischer Bausubstanz und zeitgenössische Architektur haben eine harmonische und dennoch spannungsvolle Museumslandschaft entlang des Mains geschaffen. Die Museen verfügen über hervorragende Sammlungen; jede hat ihre eigene Geschichte und Besonderheit. Einige der Museen wurden und werden durch Neubauten erweitert: u.a. das Historische und das Jüdische Museum. Die Museumsufer-Führung widmet sich auf angenehmste Weise der Frankfurter Kultur-Landschaft mit einem Spaziergang entlang des Mainufers. 

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Treffpunkt: nach Absprache

Dauer: 1,5 Std.

Anfragen und Buchungen per Mail: akschreiner@gmx.de oder mobil: 0177.5889179

 THEMEN-FÜHRUNGEN

DAS UNBEKANNTE FRANKFURT

„Man sieht nur, was man weiß“, J.W.v. Goethe

Diesem Motto folgend, bietet der Stadtrundgang überraschende Entdeckungen und offenbart neue Ansichten auf scheinbar Altbekanntes. Dies sind Orte der Stille, vergessene Kriegsruinen, versteckte Hinterhöfe und andere Frankfurter Kuriositäten.

 

Treffpunkt: vor dem Café Hauptwache, An der Hauptwache 15

Dauer: 1,5 Std.

DIE STADT ALS MUSEUM - Kunst im öffentlichen Raum

In Klöstern als auch in den Foyers der Banken, auf der Strasse und im Grünen ist Kunst zu entdecken. Internationale Künstler prägen mit ihren Werken das Frankfurter Stadtbild. So wird mit 1,9 Mill. Mosaiksteinen die intellektuelle Prominenz der Stadt geehrt, das Pfennig-Denkmal erinnert an unsere ehemalige Währung und “Der Zug der Volksvertreter“ an die politische Aufbruchstimmung von 1848. Die Stadtführung zur Frankfurter Kunst vermittelt anschaulich die Sinnhaftigkeit der Werke: Kunst lässt erinnern, erzählt, regt gedanklich an und macht aus der Stadt einen Ort der Inspiration.

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Treffpunkt: vor der Alten Oper, Opernplatz 1, FFM

Dauer: 1,5 Std.

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HÖHENFLUG - Die „Frankfurter Wolkenkratzer-Tour“

Nach dem II. Weltkrieg fokussierte die Stadt auf die Belebung der Wirtschaft und legte den Akzent auf optische Präsenz in Form von Wolkenkratzern. Herausragende internationale Architekten haben ein völlig neues und in Europa einzigartiges Stadtbild entworfen. Eine aktuelle Wertschätzung erfahren diese Gebäude durch aufwendige Sanierungen und weitere Riesen werden zukünftig die Skyline ergänzen. Der Rundgang stellt die unterschiedlichen Generationen und die jeweiligen Besonderheiten einzelner Wolkenkratzer vor. Auf Wunsch kann der kostenpflichtige Besuch des Maintowers (Aussichts-Plattform auf 200 m Höhe) mit einbezogen werden.

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Treffpunkt: vor dem Euro-Symbol, Willy-Brand-Platz, FFM

Dauer: 1,5 Std.